Horizontalbohrtechnik (HDD)
Horizontalspülbohrverfahren

Mit unseren eigenen Bohranlagen und ihrer langjährigen Erfahrung meistern unsere Fachleute auch kniffligste Aufgabenstellungen im grabenlosen Leitungsbau.

Das Verfahrensprinzip veranschaulicht die Grafik:

1. Bei der Pilotbohrung liefert ein im Bohrkopf installierter Sender Impulse an einen Empfänger, der an der Oberfläche geführt und bedient wird. Durch diese moderne Technologie können die Koordinaten des Bohrkopfes jederzeit genau ermittelt werden. Die spezielle Formgebung des Bohrkopfes erlaubt die Steuerung des Kopfes und somit gezielte Richtungsänderungen. Die Pilotbohrung ist vollendet, wenn der Bohrkopf an der gegenüberliegenden Seite der Bohranlage austritt.

2. Am Endpunkt der Pilotbohrung wird die Bohrlanze gegen einen Aufweitkopf ausgetauscht. Das Pilotbohrgestänge wird zurückgezogen, um mit angehängtem Backreamer eine Erweiterung des Bohrquerschnitts zu erreichen.

3. Nach dem Aufweitvorgang wird das zu verlegende Rohrmaterial mit einem Gelenkverbinder am Backreamer angekoppelt und mit dem Zurückziehen des rotierenden Bohrgestänges in den Bohrkanal eingezogen. Die Verlegung der Leerrohre oder Leitungen kann dabei einzeln, mehrfach gebündelt oder unmittelbar nebeneinander erfolgen.